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4.07.2013

1. Kapitel

" Heute ist der 23.2.2012, es ist etwa 20 Uhr und die Sonne scheint immer noch, auch wenn dies für den ersten Augenblick eher unwahrscheinlich scheint. Ich bin vor knapp vier Stunde aus der Schule gekommen und ich muss sagen, dass die Schule nicht so langweilig wie immer war, ganz im Gegenteil, eigentlich war alles super. Ja eigentlich. Meine beste Freundin, Mila, war heute nicht in der Schule, weil sie krank war. Warum ausgerechnet an dem Tag wo alles pefekt sein sollte? Naja, die anderen aus der Klasse waren ja auch noch da, aber die sind mir nicht so sehr wichtig wie Mila. Mila ist 18, sie hat dunkelbraune Schulterlange Haare, also fast das Gegenteil von mir. Nur vom Aussehen, vom Charakter sind wir beinahe gleich. Immer nett und hilfsbereit, außer das ich vielleicht etwas lauter und aufgedrehter bin und das ich immer offen auf andere Menschen zugehe und mir von nichts und niemandem auf der Nase herumtanzen lasse. Ich bin nicht so wie manche anderen. Ich meine, dass ich mich nicht als VIP oder Tussi beschrieben würde. Die gibt es in meiner Klasse nähmlich reichlich. Nicht alle sind so, aber viele. Wenn mir etwas nicht gefällt, sag ich es einfach. Ich freunde mich nicht mit jedem an, weil ich denke, dass nur Mila mich wirklich versteht und akzeptiert. Na gut, ich hab auch andere Menschen die mir wichtig sind und die ich brauche, weil ohne sie mein Leben kein Sinn hätte. Aber jetzt vom guten ins eher traurige und merkwürdige. Heute sollte alles nach meiner Vorstellung laufen. Also einfach alles Perfekt, so wie zum Beispiel in einem Traum. Ja genau. Denn Heute ist mein 16 Geburtstag. Aber jeder weiß, dass nicht alles sosein kann wie mann es sich vorstellt, weil immer etwas passiert was nicht geplant oder vorgesehen war. Heute morgen hab ich mich noch gefreut aber jetzt lässt meine Freude nach, weil ich merke, dass der Tag so gut wie vorbei ist und, dass mein nächster Geburtstag erst wieder nächstes Jahr ist. Ich kann das nicht glauben. Alle sollten kommen. Meine Freunde und meine Familie. Ganz besonders hab ich mich auf meinen Bruder gefreut. Das klingt jetzt komisch, aber ich vermisse ihn, auch wenn er nervig ist und wir uns immer streiten wenn er da ist. Er heißt Mike, ist 22 Jahre alt und hat hell braune Haare. Jedes Mädchen läuft hinter ihm her, aber ihm ist das egal. Ich bewunder ihn, weil er sich auf sein Studium und mehr oder weniger auch um seine Familie konzentriert und sich immer erkundigt ob es bei uns etwas neues gibt. Er konnte nicht immer zu Hause sein, so wie vor ein paar Jahren, weil er im Ausland studiert. In England. Immer wenn ich mir Fotos von ihm angugucke, kommt es mir so vor, als ob es erst gestern wäre, dass er hier war und das wir uns wie immer gestritten hätten. Er ist nicht hier, sondern in England. Ja, da wäre ich jetzt auch gerne. Aber egal, es ist sowieso anders gekommen als es sein sollte ". Diesen Text ließt Jane aus ihrem lila Tagebuch, dass mit Fotos von ihr und ihrer besten Freundin Mila verziert sind ,ständing. Es war letztes Jahr, aber sie könnte nie vergessen was damals passiert war. Leider ging dieser Text nicht weiter, weil er weg war. Nicht ausgerissen aber auch nicht wegradiert oder sonst noch was. Nur Jane wusste was wirklich passiert war. Denn für sie war ihr Tagebuch eines der wichtigsten Sachen in ihrem Leben. Dort stand alles was sie jemals erlebt, gewusst oder auch gesehen und mitgefühlt hatte. Sie nahm ihr Lila Tagebuch und wollte schreiben was damals passiet war, aber sie konnte nicht. Warum wusste keiner, aber Jane wusste, dass sie es in den nächsten Monaten schaffen würde die Geschichte, also das was vorgefallen war schreiben oder sogar erzählen zu könnte. Es ist heute der 23.1.2013, in einem Monat hat Jane Geburtstag, sie wird endlich 17. "Mama!" schrie eine heißerne Stimme, Jane erschrack, weil sie noch im Bett war und nicht wusste wer das war. "Mein Bruder kann es nicht sein. Oder etwa doch? Er ist doch nicht da, aber es wäre eines meiner größten Träume, wenn er jetzt hier wäre" Es war 8:35. Schnell rannte Jana nach unten um zu gucken wer unten war und was passiert war, aber was sie sah konnte sie nicht glauben. Alles war dunkel, und nichts war zu sehen. Ihre Eltern waren schon lange bei der Arbeit. Ihre Mutter im Büro und ihr Vater auch. Er hatte eine neue Arbeit gefunden, und er musste jeden Werktag ungefähr 2 Stunden zur Arbeit fahren. Seinen alten Job als Feuerwehrmann hatte er aufgegeben, weil er zu wenig verdient hatte und seiner Familie nicht viel bieten konnte. Jetzt kann er das natürlich. Als einer der reichsten Geschäftsmänner im Land. Ein Licht ragte aus der Küche heraus. Es war eine recht kleine Kerze die auf dem neu gekauften Tisch von Jane's Mutter stand. Neben der Kerze lag ein Brief. "Für Jane Williams" stand drauf. Jane nahm den Brief und ging damit auf ihr Zimmer. Sie machte den Brief auf und las vor: " Hallo, mein Schatz, es tut mir leid aber dein Bruder kann leider nicht zu deinem Geburtstag kommen..." Es war ein langer Brief, jedoch war Jane so am Boden zerschtört, dass sie nur den ersten Satz lesen konnte. Ihr wurde schwarz vor Augen.  Es hat sich so angefühlt als ob Sekunden vergehen würde, jedoch waren dies Stunden. Eine, Zwei. Insgesamt fünf. "Jane ? alles in Ordnung?".

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